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Das
Netzwerk
Bildung und Gesundheit (OPUS) ist ein Verbund von Schulen, die sich unter
dem Leitmotiv der Gesundheitsförderung in ein Netzwerk eingebracht haben.
Hier
geht es um die Förderung von Gesundheitsfaktoren auf der
Personenebene und um eine gesundheitsförderliche Gestaltung der Lern-,
Arbeits- und Lebensverhältnisse.
Eine
Schule kann nicht in allen gesellschaftlichen Problemlagen in
kompensatorischer Hinsicht erfolgreich tätig sein. Als planvolle,
vieljährige Veranstaltung bietet die Schule allerdings spezifische
Möglichkeiten zur Förderung der Gesundheit. Außerdem ist die Schule für
manche Schüler selbst ein Ort des Erlebens von Überforderung und daraus
resultierenden gesundheitlichen Gefährdungen. Das gilt auch für
Lehrkräfte, wenn sie nicht über adäquate Bewältigungsstrategien verfügen,
um mit den an ihrem Arbeitsplatz auftretenden Belastungen und
Stressfaktoren gesundheitsförderlich umzugehen.
Zwischen der Stärkung der
Gesundheitsfaktoren für Schüler und Schülerinnen an ihrem Lernort und der
gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes Schule für
Lehrerinnen und Lehrer gibt es wechselseitige Bedingungen und
Abhängigkeiten, die neu vermessen und konstruktiv für alle an Schule
Beteiligten genutzt werden können. Konzepte der schulischen
Gesundheitsförderung werden längerfristig gesehen nur dann erfolgreich
sein, wenn sie sich der vorliegenden Erkenntnisse aus betrieblicher
Gesundheitsförderung und Organisationsentwicklung bedienen und den
Lehrerinnen und Lehrern ebenfalls gesundheitsförderliche
Gestaltungsmöglichkeiten für ihren Arbeitsplatz eröffnen.
Um ihrem
Erziehungs- und Bildungsauftrag gerecht werden zu können, muss eine gute
Schule deshalb darum bemüht sein, die Gesundheit von Schülerinnen und
Schülern genauso wie die von Lehrerinnen und Lehrern zu erhalten und zu
fördern. Gesundheits- und Sicherheitsförderung muss zum Thema der Schule
gemacht werden mit dem Ziel, die Schule gemeinsam mit allen Beteiligten
als gesunden Lern- und Arbeitsplatz zu gestalten.
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